Datum
- 15. Mrz 2026
Le Grand Macabre
Le Grand Macabre von György Ligeti – Eine groteske Opernsensation an der Wiener Staatsoper
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Wer Oper mal anders erleben will, darf diese Produktion nicht verpassen: Mit Le Grand Macabre präsentiert die Wiener Staatsoper ein außergewöhnliches Werk des 20. Jahrhunderts – voller schwarzem Humor, überdrehter Musik und beißender Gesellschaftskritik. Die einzige Oper des ungarisch-österreichischen Komponisten György Ligeti ist ein musikalisches Welttheater, das so grotesk wie genial ist.
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Worum geht es in Le Grand Macabre?
In das fiktive, völlig entgrenzte Schlaraffenland Breughelland – „verfressen, versoffen und verhurte“ – tritt eines Tages der Tod persönlich auf die Bühne: Nekrotzar, auch bekannt als „Der Große Makabre“, kündigt das sofortige Ende der Welt an. Doch statt der angekündigten Apokalypse geschieht das Gegenteil: Der Tod stirbt selbst – die Menschheit lebt weiter.
Die „Überlebenden“ ziehen daraus eine unerwartete Lektion: Wenn schon die Welt weiterläuft, dann bitte genauso hemmungslos wie bisher. Eine Oper also, die das Ende ankündigt – und das Leben triumphieren lässt.
Regie von Jan Lauwers – ein Bild- und Gedankenrausch auf der Opernbühne
Die Inszenierung stammt vom international gefeierten Theatermacher Jan Lauwers, der bereits Monteverdis L’incoronazione di Poppea an der Wiener Staatsoper spektakulär neu interpretierte. In Le Grand Macabre verbindet er absurde Komik mit philosophischer Tiefe, visuelle Opulenz mit trashiger Verfremdung – ein Abend zwischen Theater, Musik, Performance und Wahnsinn.
Ligetis Musik: Apokalypse mit Autohupen
Die Musik von György Ligeti ist ebenso einzigartig wie die Handlung: Neben einem kleinen Streicherensemble erklingen u.a.:
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zwölf unterschiedlich gestimmte Autohupen,
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Trillerpfeifen, Türklingeln, Basstrompete, Mundharmonika,
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und andere „ungewöhnliche“ Instrumente.
Diese Klangwelt macht Le Grand Macabre zu einem sinnlich-verrückten Hörerlebnis, das durch seine ironische Überzeichnung tief unter die Haut geht. Ligeti selbst sprach von einer „übertriebenen Musik“, die „alle Regeln bricht“ – und genau darin liegt ihr Reiz.
Warum Sie Le Grand Macabre in Wien sehen sollten
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Einzigartiges Werk von György Ligeti, erstmals 1978 in Stockholm uraufgeführt
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Regie von Jan Lauwers, einem der innovativsten europäischen Theatermacher
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Moderne Musik, Humor, Gesellschaftskritik – eine Oper, die alles andere als klassisch ist
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Kulturelles Erlebnis in der Wiener Staatsoper – einem der bedeutendsten Opernhäuser der Welt
